Kleider machen auch in der Kunst Leute

Wenn wir uns heute Bilder der Renaissance anschauen, lernen wir nicht nur etwas über die Kunst, sondern auch darüber, wie die Menschen gelebt haben. Bilder des Barock und des Klassizismus sind ebenfalls Zeugen der Mode und der Vorlieben der Abgebildeten.

Wer sich die alten Meister genau anschaut, wird feststellen, dass bereits in der Klassik viel Wert auf eine detailgetreue Darstellung gelegt wurde. Die Art und Weise, wie ein Rock Falten geworfen hat (und wie diese wiederum Schatten generierten) schuf im Bild Dreidimensionalität. Wir lernen gleichzeitig, wie sich die Mode gewandelt hat. Manches hat sich niemals geändert, anderes hat eine neue Bedeutung bekommen. Ein eng anliegender Pullover, wie man ihn heute bei https://www.na-kd.com/de bequem online bestellen kann, wäre im 17. Jahrhundert nicht möglich gewesen. Oder doch? Wenn man sich die Unterhemden auf Bildern aus dieser Zeit anschaut, dann sehen die unseren modernen Pullis erstaunlich ähnlich.

Baumwoll-Hemden gab es schon im Mittelalter

Ein Stoff, der seit Jahrhunderten verwendet wird, ist Baumwolle. Schon die Ritter und ihre Frauen, die Händler in Venedig und die Adligen in Deutschland kannten und schätzten den Stoff. Heute ist Baumwolle nicht mehr aus der Mode wegzudenken. Ob schickes Cocktailkleid oder Pullover, raffinierte Bluse oder Unterwäsche: Baumwolle ist wegen des hohen Tragekomforts noch immer sehr beliebt. Was auf Bildern aus dem Mittelalter noch das Untergewand war, ist heute das T-Shirt (das übrigens ebenfalls als Unterhemd erfunden wurde). Baumwoll-T-Shirts gibt es mit rundem und mit V-Ausschnitt, in hellen und in dunklen Farben, als Lang- oder Kurzarm-Shirt online zu bestellen. Wer sich um die Umwelt sorgt, kann Shirts bestellen, deren Baumwolle aus biologischem Anbau stammt. Im Mittelalter war diese Form des Anbaus noch die Regel, schließlich gab es keine künstlichen Dünger. Damals war Baumwolle noch ein Luxusartikel.

Farben spielen in der Mode und in der Kunst eine große Rolle. Mit ihnen werden Akzente gesetzt, und wer einmal bei Bildern von Menschen genau hinschaut, wird sehen, wie bewusst die Bekleidung von Personen gewählt ist. Picasso mag das in seiner blauen Periode etwas übertrieben haben, aber selbst heute ist die Kleiderfarbe Teil des Konzepts. Ein rotes Kleid sorgt für mehr Aufmerksamkeit als eine graue Kombination, die aber wiederum gelbe und grüne Pullis erst optisch zur Geltung bringt. Noch weiter geht es bei Teilakten: Hier ist es von großer Wichtigkeit, ob die Unterwäsche weiß, beige oder in anderen Farben gehalten ist. So nehmen wir einen schwarz-roten BH als reizvoller wahr als einen neutral weißen oder beigen. Unauffällige Farben bei einer Bluse oder einem Mantel lenken die Aufmerksamkeit aufs Gesicht.

Modeskizzen in Ausstellungen

Kunst und Kleider haben übrigens noch einen anderen Zusammenhang. Wenn Modemacher an einer neuen Kollektion arbeiten, werden auch heute noch die Entwürfe zuerst gezeichnet. Manche verwenden dafür Wasserfarben, andere entwerfen auf einem modernen Tablet. In beiden Fällen geht es aber nicht um fotorealistische Darstellungen, sondern um die Wirkung von Mode. Immer wieder gibt es Ausstellungen, die anhand der Entwürfe und Skizzen die Geschichte von Mode zeigen. Was wir heute online bestellen, hat sicherlich einen künstlerischen Anfang gehabt.

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