Bilderrahmen – für den letzten Schliff der Bilder

Bilderrahmen im eigentlichen Sinne gibt es seit einigen Jahrhunderten. Doch dekorative Verzierungen, die innerhalb von Kunstwerken für Ordnung sorgen, sind seit vielen Jahrtausenden bekannt. Experten gehen davon aus, dass Bilderrahmen, wie man sie kennt, aus den reich verzierten Altarbildern hervorgingen. Ab dem 16. Jahrhundert wurden Bilderrahmen zunehmend schlichter und dienten auch zur Dekoration öffentlicher Räume.

Die bis dato wohl markantesten und zugleich beliebtesten Formen von Bilderrahmen stammen aus der Zeit von Barock und Rokoko des 17. und 18. Jahrhunderts. Die meist komplett vergoldeten Bilderrahmen dieser Zeit sind ausgesprochen voluminös und prunkvoll ausgestaltet. In der Blütezeit des 17. Jahrhunderts, dem sogenannten Goldenen Zeitalter in den Niederlanden, waren hingegen relativ schlichte dunkle Bilderrahmen mit leichten Goldakzenten angesagt.

Bilderrahmen für gelungene Bilderwände

Es gibt unzählige Gründe, die Bilder der eigenen vier Wände mit Rahmen zu versehen. Tatsächlich überwiegt in vielen Fällen der praktische Nutzen der Rahmen für die jeweiligen Bilder. Schließlich ist die Rahmung eine effektive Methode, um Bildern aller Art mehr Funktionalität zu verleihen und sie optisch aufzuwerten. Obwohl es heute Bilderrahmen in Hülle und Fülle und für jede Art von Bild gibt, fällt es vielen immer noch schwer, den richtigen Rahmen für ihre Bilder zu finden.

Wenn man sich auf seinen künstlerischen Sinn verlässt und an der richtigen Stelle nach Orientierung sucht, ist die Auswahl der Bilderrahmen nur eine Frage von Minuten. Beispielsweise lassen sich bei spezialisierten Fachgeschäften wie Desenio.de im Handumdrehen passende Bilderrahmen finden, die jedem Foto, Poster oder Kunstdruck zu mehr Glanz verhelfen. Die Rahmen sind in acht verschiedenen gängigen Formaten und Größen erhältlich. Dank der durchdachten Rahmendesigns können die Rahmen praktisch für jedes erdenkliche Motiv verwendet werden, unabhängig von der jeweiligen Farbgebung und dem künstlerischen Stil.

Der praktische Nutzen von Bilderrahmen

Die modernen Rahmen gibt es in schlichtem Holz oder Metall und in variablen Breiten. Sie wirken als Vermittler zwischen dem jeweiligen Bildinhalt und den anderen Bildern an der Wand und in der Umgebung. Daher sind Bilderrahmen ideal für die Gestaltung großflächiger Galeriewände geeignet. Man muss sich nur entscheiden, ob das Bild zum Blickfang werden oder sich harmonisch einfügen soll. Auch die Schutzfunktion und der praktische Nutzen von Bilderrahmen sind nicht zu unterschätzen. Gute Rahmen bieten Schutz vor Staub und Feuchtigkeit. Wer lange Zeit Freude an seinen Bildern haben will, sollte diese unbedingt rahmen.

Die Kunst ist frei, aber der Ton macht die Musik

Ebenso wie die Bilder liegt auch die ästhetische Beurteilung der Rahmen letztlich im Auge des Betrachters, und beide sind bis zu einem gewissen Grad reine Geschmackssache. Doch bei der Rahmung von Bildern bewegt man sich stets auf einem schmalen Grat. Dabei kommt es auf jeden Millimeter und jede Abstufung von Farbnuancen an. Farben und Formen können die Wirkung von Bildern stark verändern. Deshalb sollte man sich über eines im Klaren sein: Erscheint der Rahmen aufgrund seiner überbordenden formalen Mittel wichtiger als das Werk, wirkt dies meist „gekünstelt“. Daher sollte man bei konventionellen Bebilderungen von Wänden sorgfältig vorgehen und im Zweifelsfall eher dazu tendieren, auf neutrale Rahmungen zurückzugreifen.

Pop-Art – coole Kunst für Jeden

Die Pop-Art-Bewegung erreichte Amerika Ende der 1950er. Im Vereinigten Königreich England wird die Entstehung auf die Mitte der 50er datiert. Sie stellt eine Art Revolution im Bereich der Kunst dar. Durch ihre Machart sollte die neuartige Kunst der Pop-Art die konventionelle Hülle der feinen Künste durchbrechen und dadurch Kunst einer breiten Masse zugänglich machen.

Deshalb kam es gehäuft zur Verwendung von Bildsymbolen und Metaphern, die auch weniger gebildeten Leute verstehen konnten. Die Kunst der einfachen Leute wurde stark von Objekten des täglichen Lebens aus der Konsum- und Kommerzwelt geprägt. Pop-Art-Gemälde weisen für gewöhnlich kräftige Farben sowie eine Abbildhaftigkeit auf, die dem Realismus entlehnt wurde. Jedoch wird darauf verzichtet, die perfekte realistische Illusion zu erzeugen.

Pop-Art – die beliebtesten Dekorations-Objekte

Pop-Art-Werke gehören aufgrund ihrer stilistischen Eigenarten zu den beliebtesten Dekorationsobjekten schlechthin. Deshalb werden sie seit jeher sowohl von Deko-Profis als auch Amateuren für die Verschönerung von Innenräumen aller Art verwendet. Zu den meistgenutzten Motiven zählen beispielsweise Porträts berühmter Musiker oder Filmstars wie Elvis Presley, Michael Jackson oder Marilyn Monroe.

Der neueste Trend ist die Erstellung eigener Pop-Art-Gemälde mithilfe selbst erstellter Motive. Denn aufgrund des technologischen Fortschritts kann heute jeder viele der einst aufwendigen künstlerischen Herstellungsprozesse mit seinem Smartphone erledigen. Sobald die Nachbearbeitung erledigt ist, werden die Bilddaten an den Onlinedrucker gesendet und schon kann man die eigenen vier Wände mit seinem originalen Kunstwerk dekorieren.

Nun muss man nur noch einen Rahmen im passenden Stil und Format für sein Werk kaufen. Doch auch dies ist heute dank Onlineservices wie Gallerix kein Problem mehr und im Handumdrehen erledigt. Zudem findet man auf Gallerix auch unzählige bereits fertiger klein- und großformatiger Kunstdrucke sowie Poster und jede Menge Inspiration.

Marilyn Monroe

Andy Warhol gestaltete die ersten Bilder mit dem Motiv Marilyn Monroes im Monat nach ihrem Tod im August 1962. Die damals 36-Jährige starb an einer Überdosis Schlaftabletten. Marilyn Monroe war eine berühmte Schauspielerin und auch als Fotomodel und Filmproduzentin tätig. Die Medien hatten ihr damals das Image einer hübschen, naiven und einfachen Blondine verliehen. Für den Künstler Andy Warhol war sie die ultimative Inspiration.

Man kann sagen, dass sie zu einer Art Manie für Andy Warhol (1928-1987) wurde, denn im Laufe seiner Karriere fertige er Hunderte Marilyns in verschiedenen Ausführungen an. Zu den bekanntesten der Marylin-Werke gehört das sogenannte Marilyn Dyptichon (englisch: Marilyn Diptych) von 1962. Es wurde mit Acryl im Siebdruckverfahren erzeugt und hat die Maße 145 x 205 Zentimeter. Als Vorlage diente ein Pressefoto. Das Diptychon gehört zur Sammlung der Londoner Tate Gallery.

Look Mickey

Das Werk des Künstlers Roy Lichtenstein von 1961 weist einen Comicstil auf. Es wurde in der Öl- auf Leinwand-Technik erstellt und hat in etwa die Maße 122 × 175 Zentimeter. Dargestellt wird eine Szene mit den berühmten Zeichentrick-Figuren Donald Duck und Mickey Mouse des Entenhausen-Universums von Walt-Disney. Donald spricht zu Mickey: „Look Mickey, I´ve Hooked a Big One!!“ (Schau Mickey, ich hab einen Dicken am Haken!!). Das Bild wurde in den Primärfarben Rot, Blau und Gelb gemalt und weist eine auf flächige Formen reduzierte Gestaltung auf.

Es befindet sich in der National Gallery of Art in Washington DC. Nach Meinung vieler Kunst-Experten markiert genau dieses Werk den Anfang seiner Karriere als Pop-Art-Künstler. Seinerzeit erregte ein Gemälde in diesem Stil vergleichsweise großes Aufsehen. Roy Lichtenstein (1923-1997) selbst sah in diesem Gemälde sein erstes Bild im Pop-Art-Stil. Gemälde in diesem Stil wurden zu seinem Markenzeichen. Lichtenstein ist einer der meist bedeutenden Vertreter der Pop-Art.